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Unser Blauer Planet

Unsere Erde bezeichnen wir als den „Blauen Planeten“. Warum? Weil über zwei Drittel (71 %) der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind. Doch wir sollten uns nicht täuschen. Nach Einschätzung der Vereinten Nationen steht die Menschheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor einer „ernsthaften Wasserkrise“ (UNESCO).

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Diese Krise lässt sich grob auf zwei wesentliche Probleme reduzieren:

  • Wasserknappheit („geringe“ Wassermenge) und
  • Wasserverschmutzung („schlechte“ Wasserqualität).

 

Auch wenn es auf der Erde absolut gesehen genügend Süßwasser gibt, um die Versorgung aller Menschen – auch künftig – zu sichern, bestehen dennoch riesige Unterschiede der Verfügbarkeit in unterschiedlichen Regionen der Welt und große Schwankungen der saisonalen und jährlichen Niederschläge, so dass an vielen Orten mindestens zeitweise Wasserknappheit herrscht. Rund 1,1 Milliarden Menschen leiden unter sogenannter „absoluter Wasserknappheit“, welche lebensbedrohlich ist. Hinzu kommt, dass etwa 1,6 Milliarden Menschen sich Wasser in ausreichender Menge aus finanziellen Gründen nicht leisten können, eine sogenannte „ökonomische Wasserknappheit“.

Die Qualität des Grund- und Oberflächenwassers wird zum einen durch die Überbenutzung der Ressourcen und zum anderen durch unzureichende Entsorgungseinrichtungen häuslicher (Krankheitserreger, Fäkalien), landwirtschaftlicher (Düngemittel, Pestizide) und industrieller Abfälle (Schwermetalle, halogenierte Kohlenwasserstoffe) in erheblichem Maße gefährdet. Weltweit werden nur fünf Prozent der anfallenden Abwässer aufbereitet. Dies hat nicht nur gravierende negative Auswirkungen auf die Meeres- und Süßwasser-Ökosysteme, sondern auch auf die menschliche Gesundheit.

Für etwa 2,6 Milliarden Menschen in meist ländlichen Regionen fehlen ausreichende sanitäre Einrichtungen sowie Abwasserentsorgungsanlagen. Infolge des verschmutzten Wassers und mangelnder Hygiene sterben weltweit jährlich etwa vier Millionen Menschen; die Hälfte davon sind Kinder unter fünf Jahren.

Quelle: UNESCO und Weltgesundheitsorganisation


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Nachhaltigkeit

Das Gesamtkonzept einer verantwortlichen und nachhaltigen Unternehmensausrichtung umfasst die nutzengenerierende Ausrichtung entlang der Triple Bottom Line (Einbeziehung sozialer, ökologischer und ökonomischer Aspekte), die sowohl im Kerngeschäft als auch über dieses hinaus, in Richtung des gesellschaftlichen Umfeldes eines Unternehmens, wirkt.