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Kampf ums Wasser?

Historische Untersuchungen bestätigen, dass in der Geschichte der Menschheit Wasserres­sourcen ganz selten der alleinige Grund für gewaltsame Konflikte waren.

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Das ist inso­fern überraschend, weil etwa 40 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten von über 260 grenz­überschreitenden Flüssen und Seen leben. Diese Feststellung darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Auseinander­setzungen um Wasser sehr wohl konfliktverschärfend wirken – wie etwa im Nahen Osten deut­lich wird – und dass die Wasserinfrastruktur häufig strategisches Angriffsziel war (z. B. wurden Wasserläufe unterbrochen und Wasserleitungen vergiftet oder zerstört).

Eine sich verstärkende Wasserkrise muss in Zukunft nicht zwangsläufig zu bewaffneten Kon­flik­ten führen – sie kann auch als Katalysator für die Zusammenarbeit von Menschen und Nationen dienen.

Eine Analyse der UNESCO für einen Zeitraum von 50 Jahren ergab, dass in grenz­überschreitenden Flusseinzugsgebieten 1.200 kooperative Lösungen gefunden wurden; im Gegensatz dazu kam es aber nur zu 500 konflikt­trächtigen Auseinandersetzungen. Das Risiko möglicher gewaltsamer Konflikte – nicht zuletzt aufgrund des Klimawandels und der sich verstärkenden Rolle des Wassers als strategische Ressource – wird sich aller­dings erhöhen.

Quelle: UNESCO „Weltwasserentwicklungsbericht“


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Nachhaltigkeit

Das Gesamtkonzept einer verantwortlichen und nachhaltigen Unternehmensausrichtung umfasst die nutzengenerierende Ausrichtung entlang der Triple Bottom Line (Einbeziehung sozialer, ökologischer und ökonomischer Aspekte), die sowohl im Kerngeschäft als auch über dieses hinaus, in Richtung des gesellschaftlichen Umfeldes eines Unternehmens, wirkt.