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  • Unser Globaler Wasserfußabdruck
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Durch unseren Konsum verbrauchen wir täglich indirekt eine Menge Wasser. Schon die ersten 15 Minuten des Tages – Kaffee, Jeans, T-Shirt, Email – sind Zeugnis des globalen Wasserfußabdrucks, den jeder durch seinen Konsum von Produkten hinterlässt.

Der Wasserfußabdruck bezeichnet die Wassermenge, die bei der Herstellung von Waren und Dienstleistungen verbraucht wird. In Deutschland sind das ca. 5000 Liter Wasser am Tag pro Person. Viel mehr als wir im Haushalt verbrauchen (ca. 120 Liter am Tag pro Person). Woher stammt all dieses Wasser?

Rund die Hälfte des deutschen Wasserbedarfs wird über ausländische Produkte importiert. Damit führt die Bundesrepublik, obwohl sie in einer wasserreichen Region der Erde liegt, jedes Jahr 79,5 Milliarden Kubikmeter Wasser ein.

Allein um unseren Bedarf an Kaffee und Kakao in Deutschland zu befriedigen, werden jedes Jahr 20 Kubikkilometer virtuelles Wasser importiert. Als besonders „durstige Güter“ gelten außerdem Rind- und Schweinefleisch, Öl-Saat wie Olive und Ölpalme, oder Baumwolle.

Wasser zu verbrauchen ist nicht per se „schlecht“. Es kommt immer darauf an, wann, wo und wie viel Wasser aus der Natur entnommen wird.

Wir sollten als Verbraucher vor dem Kauf die Herkunft von Produkten erfragen und uns über die regional unterschiedlichen Wassersituationen informieren können.

Die Politik sollte den Rahmen für den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Süßwasser schaffen, um die sozialen und ökologischen Folgen des deutschen Wasser-Fußabdrucks besser reduzieren zu können.

Unternehmen sollten sich besser über die Wassersituation in den Herkunftsländern ihrer Produktion informieren und die eigenen „Wasserrisiken“ vor Ort aktiv angehen.


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